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Errechneter Geburtstermin, juristische Aspekte

Die exakte Bestimmung des Geburtstermins bleibt schwierig

Das technische Mittel des Ultraschalls kommt an seine Grenzen, s. (unter U Ultraschall Geburtstermin Technik)
Die Tabellenberechnung, die von der letzten Regel der Frau ausgeht, ist ebenfalls fehleranfällig, da der Zyklus der Frau schwanken kann, weil es hormonelle Ausnahmesituationen geben kann, weil die Hormonwirkung der Pille unter bestimmten Bedingungen nicht 100 % sein kann, weil frühe Blutungen irritieren können.
Die S1 Leitlinie der Mutterschaftsrichtlinien sind bezüglich ihrer Wissenschaftlichkeit nicht zuverlässig genug und eine jüngste Studie weist nach, dass eine Schwankungsbreite von 37 Tagen bis zur Geburtsreife eines Kindes besteht. Daraus folgt, dass es klüger zu sein scheint, von einem Geburtszeitraum zu sprechen, als sich auf ein Datum zu fixieren.

Schwangere Frauen geraten unter unnötigen Druck, wenn die Krankenkasse droht, die Kostenübernahme für eine außerklinische Geburt zu verweigern, wenn sie sich nicht spätestens am ET + 3 Tage einem Facharzt vorstellen würde, der eine außerklinische Geburt genehmigen müsste.
Konkurrierendes Arzt-Hebammen-Berufsrecht tangiert hier Elternrechte.

Der langjährige Familienrichter und Kinderrechtsexperte des Landes NRW Dr. Reinald Eichholz erklärt mit wenigen Sätzen, welche Rechtsverletzungen mit dem Zwang verbunden wären, dass sich eine schwangere Frau am ET + 3 einem Facharzt vorzustellen hätte:

Errechneter Geburtstermin, juristische Aspekte