geburts abc

Hebammenkreißsaal

Tür an Tür mit dem arztgeleiteten Kreißsaal

Tritt eine Komplikation auf, werden die Frauen in den nahen Klinikkreißsaal gebracht und dem dortigen Personal übergeben. Alternativ kann der diensthabende Arzt gerufen werden.

Frauen, die sich für den Hebammenkreißsaal interessieren, werden vor der Geburt mindestens zweimal untersucht. Dabei werden Ein- und Ausschlusskriterien für eine Geburt im Hebammenkreißsaal überprüft. Die Frau hat es mit einem Hebammenteam zu tun. Es ist nicht gewährleistet, dass sie immer dieselbe Hebamme antrifft. Die Schwangeren haben mehrere Möglichkeiten, die Hebammen des Hebammenkreißsaals bei klinikeigenen Kursen zur Geburtsvorbereitung, Wassergymnastik, geburtsvorbereitender Akupunktur usw. kennen zu lernen.

Den Frauen wird empfohlen, sich zur Nachsorge eine freie Hebamme außerhalb der Klinik zu suchen. Bei der Geburt wird versucht, eine 1:1 Begleitung zu ermöglich. Sollte ein Schichtwechsel sein, wird die Gebärende in die Übergabe mit einbezogen. Bei der Geburt sind zwei Hebammen zugegen. Nach Abschluss der Geburt und einer Ruhepause werden Mutter und Kind auf die Station verlegt.

Hebammenkreißsäle wurden in Deutschland seit 2003 eingeführt, nachdem sie in Nachbarländern von der Bevölkerung gut angenommen wurden. Hebammenkreißsäle gibt es zurzeit (2016) in

21075 Hamburg-Harburg, Asklepsios;
30989 Gehrden, Robert-Koch-Klinikum;
31135 Hildesheim, Heliosklinikum;
33102 Paderborn, St. Johannesstift;
42549 Velbert, Klinikum Niederberg;
49076 Osnabrück, Klinikum;
50733 Köln, St. Vinzenz-Hospital;
53113 Bonn, Universitätsklinik;
58313 Herdecke, Gemeinschaftskrankenhaus;
61231 Bad Nauheim, Gesundheitszentrum Wetterau;
71083 Herrenberg;
74321 Bietigheim-Vaihingen;
90471 Nürnberg, Klinikum Nürnberg-Süd.




70378 Stuttgart Bad Cannstadt; .