geburts abc

IGe-Leistungen

Gesundheitsmarkt - Teil der Umsätze in der Arztpraxis


Der Name „Individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGe-L) bezeichnet Waren oder Dienstleistungen des Gesundheitsmarktes. Da der gesundheitliche Nutzen nicht nachgewiesen ist, übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht. Es handelt sich um Angebote des Gesundheitsmarktes, durch die in den meisten Arztpraxen Zusatzverdienste erwirtschaftet werden.

IGe-L in der Schwangerschaft sind nicht nur nicht nötig, sondern haben im Gegenteil oft negative Folgen durch statistisch zweideutige oder unklare Ergebnisse, welche die betroffenen Eltern wochenlang in Unruhe versetzen können. Um Klarheit zu bekommen, werden Eltern dann weitere Untersuchungen angeboten, deren Ergebnisse ebenfalls häufig vage bleiben. Solche Zeiten von Unruhe und Stress belasten nicht nur die Eltern, sondern auch das Baby.

IGe-L umfasst alles, was selbst bezahlt werden muss. Das ist für Privatpatientinnen noch schwerer zu unterscheiden, weil sie es gewohnt sind, alle Kosten vorzustrecken. Privat versicherte Frauen berichten häufig, dass ihnen jedesmal beim Arztbesuch z. B. ein Ultraschall angeboten wurde.

Wenn Sie die von den Krankenkassen bezahlten Basis-Ultraschalluntersuchungen auf jeden Fall machen wollen, empfehlen wir Ihnen, das von vornherein zu sagen, um nicht jedesmal bei der Vorsorge mit diesem "Angebot" konfrontiert zu werden.

Unruhe und Sorgen teilen sich dem Baby mit, über die Hormone, die Ihr Körper produziert.
Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Sagen Sie NEIN zum Geschäft mit Ihrer Sorge um ein gesundes Kind und Ihrem Bedürfnis nach Schutz. Beides bekommen Sie nicht durch ständiges „Nachgucken“ ob alles in Ordnung ist, sondern durch Aneignung soliden Grundwissens und Ermutigung, teilnehmende Begleitung durch Hebammen und ÄrztInnen, die Verständnis für Ihre Sorgen haben.

Tatsächlich passiert:
Eine werdende Mutter geht in die Arztpraxis und sagt: „Ich will auf keinen Fall mehr als die drei Ultraschalle machen lassen.“ Arzt: „Ach, das hört man ja auch mal gern.“