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Roses Revolution Day 25. November

Weltweiter Aktionstag gegen Geringschätzung und Gewalt im Kreißsaal

Es ist eine friedliche Revolution gegen Gewalt und Respektlosigkeit in der Geburtshilfe, bei der die Betroffenen eine rosafarbene Rose an den Ort niederlegen, an dem sie Gewalt erfahren haben. Jede Rose steht als Symbol für das Leid der Betroffenen, für ihre Geschichte und ihre Verletzlichkeit.
Geringschätzung oder gar Gewalt im Kreißsaal? In Deutschland? Sie finden das klingt unglaublich? Ja, es klingt unglaublich. Doch nach Schätzungen von ExpertInnen sind je nach Definition 10-50 % der Geburten in Deutschland von verschiedenen Gewaltformen in der Geburtshilfe betroffen. Nicht zuletzt durch das Radiofeature von Marie von Kuck „Weinen hilft Dir jetzt auch nicht“ erlangten das Thema „Gewalt in der Geburtshilfe“ und die Roses Revolution mediale Aufmerksamkeit.

Die Roses Revolution Deutschland
·       gibt den von Gewalt Betroffenen eine Stimme
·       tritt ein für eine sichere und menschenwürdige Geburtshilfe
·       will ins Gespräch kommen über dringend nötige Kommunikations- und Verhaltensänderungen
·       setzt sich auch auf politischer Ebene für systemische Veränderungen ein

In einige Einrichtungen und Ausbildungsstätten haben schon Auseinandersetzungen mit dem Thema begonnen. Vonseiten der Politik bleibt das Thema jedoch weiterhin ungehört. Es gibt weder eine Reaktion der Bundesregierung auf unsere jährliche Pressemitteilungen und Aktionen noch auf die seit Januar 2018 laufende Bundestagspetition für eine umfassende Geburtshilfereform, bei der neben Eltern auch zahlreiche Hebammen und GynäkologInnen unterzeichnet haben.

Aktuelles zum diesjährigen Roses Revolution Day

Wikipedia gibt Basisinformationen zu Gewalt in der Geburtshilfe