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Recht: UN-Kinderrechte

Zur Frage ab wann sind sie gültig...

Die Frage der Reichweiter der UN-Kinderrechte wurde lange Jahre strittig diskutiert. Das hing damit zusammen, dass die Frage des Schwangerschaftsabbruchs vor 30-40 Jahren in vielen Ländern, teilweise bis heute, nicht zufriedenstellend geklärt war.
In Deutschland ist verfassungsfest geregelt, dass das Selbstbestimmungsrecht der Frau und das Lebensrecht des Kindes im Konfliktfall gegeneinander abgewogen werden müssen. Die Frau hat das Recht, sich auch gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden. Der Staat verpflichtet sie, sich bei dem Abwägungsprozess beraten zu lassen. Im Abtreibungsfall verzichtet der Staat darauf, die Frau zu bestrafen. Somit wird der Konflikt der Frau anerkannt und ihre Entscheidung respektiert.
Eine Reform des § 218 nach Jahrhunderten der Verfolgung, Diskriminierung und Tötung von Frauen, die ein Kind nicht austragen konnten oder wollten, war eine wichtige Etappe und ein Erfolg in der Frauenbewegung der 1970-80er Jahre.

Für die Diskussion der Gegenwart geht es insbesondere um die Menschenrechte des Kindes vor der Geburt, die besondere Symbiose von MutterBaby vor und während der Geburt und die Schutzwürdigkeit von beiden.
Anna Groß-Alpers (GreenBirth) übersetzte den Aufsatz von Bruce Abramson, gehalten 2004 in Genf, mit juristischer Expertise im Hintergrund, ins Deutsche. Eine offizielle Übersetzung - z. B. der Bundesrepublik Deutschland - besteht bisher nicht.
Der lebendig geschriebene Text des Kinderrechtsexperten lohnt sich sehr, durchgearbeitet zu werden. Denn es scheint so, dass der Gesundheitsmarkt mit seinen Tests und die Geburtsmedizin mit Interventionen während der Geburt kaum das Bewusstsein haben, dass Kinder und ihre Mütter besonderen Schutz brauchen und auch Rechte haben, Menschenrechte.

Die Broschüre kann heruntergeladen werden und auch gegen 2,50 € Schutzgebühr bestellt werden.
info(at)greenbirth.de
Vortrag: UN-Kinderrechte schützen das ungeborene Kind, stärken die werdenden Eltern