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Schonzeit nach der Geburt

Wochenbett - vergessene Schonzeit?


Auf eine intakte Großfamilie kann heutzutage kaum noch eine frisch entbundene Mutter zurückgreifen. Nachgeburtlich braucht sie eine Schonzeit. Die Geburt, die Einstellung auf das Neugeborene, Stillen, hormonelle Veränderungen, sind kräftezehrende Umstellungsprozesse.
Schnell kommt es zu Erschöpfung und Überforderung, wenn nicht vorausschauend Hilfeleistung organisiert wird.
Nach der Geburt kann die Hebamme 1 Woche Haushaltshilfe wegen der Geburt verordnen, max. 8 Std. pro Tag. Nach SGB V § 24 c und h, hat jede Frau Anspruch auf Hilfe bei Krankheit in der Schwangerschaft und Wochenbettzeit, wenn keine familiäre Hilfe zur Verfügung steht. Diese Hilfe kann dann sinnvoll sein, wenn kleine Geschwisterkinder da sind.
Hilfe ist rechtzeitig bei der Krankenkasse zu beantragen. Formulare auf der www der eigenen Krankenkasse herunterladen unter „Haushaltshilfe“. Professionelle Pflegedienste rechnen direkt mit der Krankenkasse ab. Verlängerung der Wochenbetthilfe muss ärztlich angeordnet werden.
Wochenbetthilfe selbst organisieren: Caritas, Diakonie- und Sozialstation, Dorfhelferinnenwerk Baden-Württemberg und Niedersachsen, freie Anbieter. Raucherin muss nicht akzeptiert werden. Es gibt den Beruf der freiberuflichen Mütterpflegerin (noch nicht überall vorhanden).

Homepage Mütterpflege – oder
Gesellschaft für Geburtsvorbereitung, Frauengesundheit und Familienbildung