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Ultraschall - Wissenschaftliche Expertise O. Linderkamp

Pränatale Ultraschall-Untersuchungen: Gesundheitsrisiko für Kinder?

Diese Grundinformation ist eine Übersichtsarbeit (2017) von Prof. (em.) Dr. Otwin Linderkamp, Universität Heidelberg, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin. Der Anlass zu dieser Studie war eine Werbekampagne einer Krankenkasse, um die Nachfrage bei werdenden Eltern nach 4D-Ultraschall anzuregen. Prof. Linderkamp stellt GreenBirth seine Expertise zur Verfügung.

O. Linderkamp: "Diese Stellungnahme zur "Sicherheit der pränatalen US-Diagnostik für das Kind erfolgte durch umfangreiche Analyse von Datenbanken (PubMed, Cochrane reviews) und Übersichtsarbeiten. In 35 von insgesamt 39 analysierten epidemiologischen Studien erfolgte die pränatale US-Diagnostik von 1968-1992 und in nur 4 Studien nach 1992, dem Jahr der drastischen Erhöhung der maximal empfohlenen Intensität einer pränatalen US Untersuchung in den USA."

Wir haben diese Studie in Abschnitte untergliedert, die Eltern eine zielgerichtete Information erlaubt. Die Texte sind ausschließlich Zitate, während wenige der Überschriften von GreenBirth formuliert sind. Die vollständige Studie ist am Ende dieses Dokumentes verlinkt.

Ultraschall - Grundinformation

I. Rückblick
- Ultraschall löst Röntgentechnik ab
- Ultraschalll (1970) mit geringer Energie wird erst ab zweiter Hälfte der Schwangerschaft eingesetzt
- US-Amerikanische FDA Gesundheitsbehörde erhöht Grenzwerte 1987 und 1992

II. Wie wirkt Ultraschall?
- Biologische Wirkungen
- Mechanische und thermische Effekte
- Akustische Belastung
- Wirkungen von pränatalem Ultraschall auf Tiere und Zellkulturen

III. Ultraschall in der Schwangerschaft
- Erstes Drittel (Trimenon) vernachlässigter Forschungszeitraum
- Basis- und Fehlbildungs-Ultraschalluntersuchungen
- Sicherheit in der Diagnostik der 3 Basis-Ultraschalluntersuchungen
- Unsicherheit von Fehlbildungs-Ultraschall-Diagnostik
- Fehlbildungsdiagnostik mit 1. Basisultraschall nicht möglich
- Seelische Auswirkungen auf Mutter-Kind Bindung

IV. Ultraschall ohne medizinische Diagnostik
- Medizinisch nicht indizierte Ultraschall-Untersuchungen

V. Krankheitshäufung: Epidemiologische Daten zu Risiken von pränatalem Ultraschall für Kinder
- Zunahme von schweren Erkrankungen im Kindesalter
- Thesen zur Entstehung von Autismus
- Geburtsgewicht und Wachstum
- Autismus-Spektrum-Erkrankungen (ASD)
- Kognitive Entwicklung und Verhaltensstörungen
- Gehör und Sehfähigkeit
- Schizophrenie und andere Psychosen
- Leukämien und Hirntumoren
- Links-Händigkeit („Nicht-Rechts-Händigkeit“)

VI. Wissenschaftliche Studien
- Schwierigkeit, Studien zu erstellen
-Studie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz 2003

VII. Zusammenfassung und Bewertung

VIII. Originale Übersichtsarbeit mit Quellen:„Pränatale Ultraschall-Untersuchungen: Gesundheitsrisiko für die Kinder?
Prof. (em.) Dr. Otwin Linderkamp, Universität Heidelberg, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, 2017.