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VRANNI - Informiert entscheiden

Gutes Werkzeug für Eltern 

Während Schwangerschaft und Geburt kommen Eltern heute mehr denn je in Situationen, in denen sie für ihr Baby weitreichende Entscheidungen treffen müssen. Wird ihnen zu einer Maßnahme/Intervention geraten, deren Folgen sie nicht übersehen können, sollten sie Fragen stellen, bis sie Klarheit haben. Dabei ist die Buchstabenfolge "VRANNI" ein gutes Werkzeug. Mit Hilfe von Stichworten, für die die Abkürzung VRANNI steht, können angeratene oder vorgeschlagene Tests/ Eingriffe/ Interventionen hinterfragt werden. So wird es möglich, Ärzten und medizinischem Personal auf Augenhöhe zu begegnen. Eltern erhöhen ihre Chance, als mündige und verantwortungsbewusste Erwachsene wahr- und ernst genommen zu werden und ihre Rechte als Eltern zu vertreten. Durch einen sachlichen Dialog erhalten Mütter und Väter die Informationen, die sie brauchen, um mit gutem Gefühl entscheiden zu können. Dabei ist es wichtig, dass die persönliche Wahrnehmung und Intution den ihr gebührenden Platz hat.

Die Methode VRANNI taucht auch unter dem Kurzwort VRAIN auf. Die Frage, ob ein Notfall vorliegt, fehlt.
Wir wurden auf VRANNI und VRAIN von verschiedenen Seiten aufmerksam gemacht und können nicht sagen, wessen geistige Urheberschaft dieser Methode zugrunde liegt.

VRANNI
V = Vorteile = Welche Vorteile hat es, wenn die vorgeschlagene Maßnahme angewendet wird?
R = Risiken = Welche Risiken bestehen?
A = Alternativen = Gibt es Alternativen? Welche?
N = Handelt es sich um einen Notfall?
N = Nichtstun = Was passiert, wenn nichts unternommen wird?
I = Intuition = Was sagt das Bauchgefühl der Gebärenden/Eltern?