Dokumentation außerklinischer Geburten 2017

Die Zahlen sprechen für sich

Außerklinische Geburten werden den Eltern trotz großer Schwierigkeiten der Hebammen (Haftpflicht) weiterhin angeboten.
Die „Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V.“ (QUAG) stellt jährlich einen Qualitätsbericht zur Verfügung. Den ganzen Bericht können Sie hier einsehen.

Daraus einige interessante Daten:
2017 „rund 785.000 Babys“ (Angabe des Statistischen Bundesamts, dessen genaue Zahlen noch ausstehen, da ein neues Erfassungssystem zu Verzögerungen führt.)

1,3 % der Geburten fanden außerklinisch statt.

12.738 Einlinge sind dokumentiert.
7.244 Kinder wurden in Geburtshäusern und Hebammenpraxen geboren (geplant),
5.499 waren Hausgeburten (geplant).
16,6 % der geplanten außerklinischen Geburten wurden in die Klinik verlegt.
Keine Frau verstarb im Zusammenhang mit der Geburt.
Bei etwa 1/3 der verlegten Frauen endete die Geburt mit einem Kaiserschnitt.
Bezogen auf alle außerklinisch geplanten Geburten waren das 5,6 %.

Einzelne ausgewählte Angaben aus der Dokumentation:

Spontangeburten 91,7 %
Erstgebärende 37,4 %
Damm intakt 44,2 %
Dammschnitt 3,5 %
Keinerlei Eingriffe 41,2 %
Keine mütterlichen Probleme nach der Geburt 94,2 %