Warum wir Eltern über die neue Ultraschallverordnung informieren

Wir möchtGreenBirth Foto Paar 1en Eltern über die Möglichkeiten und Grenzen der Ultraschalltechnik informieren, einerseits.

Andererseits möchten wir Eltern auf gute und bewährte Wege aufmerksam machen, wie sie im Kontakt zu ihrem wachsenden Baby leben, sich gut fühlen und spüren können. Denn ein Baby auszutragen, ist einem Wunder ähnlicher als einem zu überwachenden Produktionsvorgang.

Prof. Dr. Otwin Linderkamp wertete 2017 für GreenBirth sämtliche national und international verfügbaren wissenschaftlichen Studien über Ultraschall in der Schwangerschaft aus. Als ehemaliger Chef der Heidelberger Universitäts-Kinderklinik (Neugeborenenabteilung) fasst er seine Einschätzung so zusammen:
„Die Anwendung von pränatalem Ultraschall – früher, häufiger, länger, stärker – verschiebt das Risiko-Nutzen-Verhältnis zurzeit zunehmend in Richtung Risiko. Dieser gefährliche Weg muss und kann im Interesse unserer Kinder aufgehalten werden, ohne auf die wirklichen medizinischen Vorteile der pränatalen Ultraschall-Diagnostik zu verzichten.“

 

Privatfoto (MDL)

Das BMU informiert über den Ultraschall in seiner Kurzfassung so:

"Der umgangssprachliche Begriff "Ultraschall-Babykino" meint den nichtmedizinischen Einsatz von Ultraschallgeräten zur Anfertigung von medizinisch nicht erforderlichen Bildern und Filmen des ungeborenen Kindes im Mutterleib. Eine solche Anwendung von bildgebendem Ultraschall zu nichtmedizinischen Zwecken am Fötus ist ab dem 31. Dezember 2020 nicht mehr zulässig.

Die Notwendigkeit von Ultraschalluntersuchungen für die Schwangerschaftsvorsorge wird mit dem Verbot des "Ultraschall-Babykinos" keineswegs infrage gestellt. Diese Untersuchungen sind ein wichtiges diagnostisches Instrument im Rahmen der Gesundheitsvorsorge für Mutter und Kind. Dies gilt auch für darüberhinausgehende Untersuchungen, die durch den behandelnden Arzt oder die behandelnde Ärztin aus medizinischer Sicht für notwendig erachtet werden." Quelle  (nach unten scrollen)