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Abnabeln, nicht direkt nach der Geburt

... vermeidbares Risiko fürs Kind

Aus Zeitgründen, aber auch, um an das begehrte Blut des Babys zu gelangen, das sich noch in der Nabelschnur und Plazenta befindet, wird oftmals unmittelbar nach der Geburt abgenabelt. Dadurch verliert das Kind einen großen Teil  seines eigenen Blutes. Mehr als ein Drittel davon befindet sich noch in der Nabelschnur und in der Plazenta (Mutterkuchen), wenn es aus dem Körper der Mutter herausgeschlüpft ist. Ein Drittel seines eigenen Blutes fehlt dem neugeborenen Kind zu Beginn seines Lebens außerhalb der Mutter, wenn ihm nicht genug Zeit gelassen wird, seine Sauerstoff- und Eisenvorräte  sowie die wertvollen Stammzellen aus Nabelschnur und Plazenta in sich aufzunehmen. Das Kind braucht Zeit und Ruhe, um die Umstellung auf die Lungenatmung zu bewältigen und  sicher auf der Welt anzukommen. Eltern sollten darauf hinweisen, dass mit dem Abnabeln so lange gewartet wird, bis die Nabelschnur auspulsiert ist. Ein wichtiges Thema für das Vorgespräch in der Klinik.
Mehr in unserer Broschüre „Sanft und sicher versorgt aus dem Blut der Nabelschnur…..“