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Hausgeburt Interview mit einer Hebamme

Wahrheit und Mythos

Sich über die Möglichkeit einer Hausgeburt zu informieren, kann manchmal Überraschendes zutage bringen. Tatsache ist, das sich um Hausgeburten viele Mythen ranken. Und was ist die Wahrheit? In der Auseiandersetzung mit verschiedenen Geburtsorten gewinnen die Frau und ihr Partner Klarheit darüber, an welchem Geburtsort sie sich wohlfühlen könnten. Die Nachfrage nach Hebammen, die außerklinische Geburten begleiten, ist spürbar gestiegen. Falls Sie keine Hausgeburtshebamme finden, kann ein Geburtshaus eine gute Alternative sein, denn auch dort ist eine Eins-zu-eins-Betreuung vorgesehen. Wichtig ist, dass Mutter und Vater die Voraussetzungen für eine naturgemäße Geburt kennenlernen.
Auch der Vater kann von einer Hausgeburt profitieren, sich im vertrauten Umfeld um "die Logistik" zu kümmern. Für Frau, Hebamme und ggf. Geschwisterkind da zu sein, gibt ihm eine klar umrissene Rolle, so dass er am Geschehen beteiligt und dadurch präsent ist.

Wir verlinken auf die Homepage von Jeannine Mik, welche die Hebamme Sissi Rasche, Mutter von zwei Kindern zu Hausgeburten interviewt.
(Wir verweisen darauf, dass nach einigen Jahren des Verbotes von Beckenendlage- und Zwillingsgeburten, diese wieder außerklinisch möglich sind, wenn im Hintergrund eine ärztliche Fachperson steht, Leitlinie Beckenendlage/Leitlinie Zwillingsgeburt.)

(Wenn Sie sich für eine Klinikgeburt entscheiden, sollten Sie wissen, dass es seit 2020 eine neue Leitlinie gibt, die Müttern/Eltern wesentlich mehr Mitsprache und Entscheidungsbefugnisse gibt. Unter dem Buchstaben L finden Sie ca. 20 Themen, (von A-Z wie Abnabeln-Zwillinge) die Sie für diesen Fall interessieren könnten. Es hat sich bewährt, wenn Eltern sich einen Geburtsplan erarbeiten und dabei die Leitlinienvorgaben mit einbeziehen)

05/2021