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Mutterpass Merkblatt zum Ultraschall

Zur "Fehlersuche" mit Ultraschall

Achtung! Die Rechtslage zum Gebrauch von Ultraschall während der Schwangerschaft hat sich geändert. ÄrztInnen und allen anderen Personen ist es untersagt, Ultraschall an ungeborenen Kindern anzuwenden, wenn keine medizinische Indikation vorliegt. Damit wird das Baby-Fernsehen – als private oder Ige-Leistung – zur Ordnungswidrigkeit. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit folgt der Empfehlung der Strahlenschutzkommission (SSK) und stellt den Kinderschutz über die wirtschaftlichen Interessen von Ultraschall-AnwenderInnen.
Im Rahmen ärztlicher Schwangerenbegleitung werden weiterhin die drei sog. „Basisultraschalluntersuchungen“ angeboten. Die Eltern entscheiden, ob sie ihr Kind mit Ultraschall untersuchen lassen wollen oder nicht.
Mehr erfahren Sie hier.

Das in den Mutterpass eingelegte Merkblatt informiert schwangere Frauen über die drei sog. Basis-Ultraschalluntersuchungen.
Falsche Messergebnisse kommen laut Merkblatt zustande 1. durch die ‚Lage des Kindes, 2. Stärke der mütterlichen Bauchwand, 3. Menge des Fruchtwassers, 4. Gerätequalität und 5. Wissensstand des Arztes.

Die drei sog. Basis-Ultraschalluntersuchungen dienen der Suche nach Anzeichen von Behinderung. Das Gleiche gilt für den feindiagnostischen Ultraschall, auch Organultraschall genannt. Er wird der schwangeren Frau statt des 2. Basis-Ultraschalls angeboten.

Sie finden einen Kommentar von GreenBirth zum Ultraschall-Merkblatt im Mutterpass. Darin äußern wir uns zur Verantwortlichkeit von Eltern, zu Aspekten des Kinderschutzes und zu möglichen Risiken, die für Ihr Kind bestehen.

Anmerkungen zum Merkblatt im Mutterpass Punkt für Punkt

05/2021