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Nichtinvasiver Bluttest (NIPT) Falsch positive Ergebnisse beunruhigend

 „Niedriges Risiko“ – „hohes Risiko“ – „unklarer Befund“ 

So bewerten Testhersteller das Ergebnis eines Bluttests, der ab 1. Juli in Arztpraxen kostenlos angeboten wird. Hinter diesen Bewertungen verbergen sich Zahlen für „falsch positive“ oder „falsch negative“ Testergebnisse, also unklare Aussagen, was von den Herstellern jedoch nicht mitgeteilt wird. Jetzt hat sich herausgestellt, dass es umso mehr falsch positive Ergebnisse gibt, je jünger eine schwangere Frau ist. Die hohen Zahlen sind beunruhigend.
Insbesondere junge Frauen könnten unversehens in die Gruppe der falsch-positiv Getesteten fallen. Dann gibt es nur Gewissheit durch eine Fruchtwasserpunktion.


Wir erinnern daran: Vorsorge ist freiwillig. Es gibt ein Recht auf ungetestete Schwangerschaft.

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07/2022