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Quag e.V. dokumentiert jährlich außerklinische Geburten

Die Zahlen sprechen für sich

Außerklinische Geburten – Hausgeburt und die Geburtshausgeburt – sind gesetzlich anerkannte Orte, die Frauen für die Geburt ihres Kindes wählen dürfen. Hebammen begleiten diese Geburten. Welche Voraussetzungen die Frauen mitbringen müssen, ist in einem Kriterienverzeichnis nachzulesen und bei Hebammen zu erfragen.
Die „Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V.“ (QUAG) stellt jährlich einen Qualitätsbericht zur Verfügung. Er enthält die Zahlen für außerklinische Geburten in Deutschland.

Dem Bericht von 2019 entnehmen wir einige interessante Daten:
2019  wurden 778.090 Babys geboren (Statistisches Bundesamt)

1,5 % (1,3) der Geburten fanden außerklinisch statt. (in Klammern 2017)

14.319 (12.738) Einlinge sind dokumentiert.
56 % der Kinder wurden in Geburtshäusern und Hebammenpraxen geboren (geplant),
44 %  waren Hausgeburten (geplant).
15,6 %  (16,6) der geplanten außerklinischen Geburten wurden in die Klinik verlegt.
Keine Frau verstarb im Zusammenhang mit der Geburt.
Kaiserschnitt: Bezogen auf alle Frauen, deren Geburt außerklinisch geplant war,  war bei 5,1 % (5,6) von ihnen ein Kaiserschnitt notwendig.

Einzelne ausgewählte Angaben aus der Dokumentation:

Spontangeburten 92,1 % (91,7 %)
Erstgebärende 37,0 % (37,4)
Damm intakt 41,9 % (44,2)
Dammschnitt 2,9 % (3,5)

Keine mütterlichen Probleme nach der Geburt 94,3 % (94,2)
05/2021