Was wir wollen

Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Homepage,

GreenBirth entstand vor 11 Jahren. Damals gab es sehr wenige unabhängige Informationen für Eltern, die ein Kind erwarteten. Das hat sich zum Glück stark verändert. Eltern sind heute nicht nur wesentlich besser informiert, sie vergleichen auch und wissen die Qualität einer individuellen Geburtsbegleitung zu schätzen. Sie treten in Kliniken selbstbewusster auf und haben schon manches Klinikteam zum Nach- und Umdenken bewegt.

Im selben Zeitraum sind die Hebammen in der Gesellschaft wieder sichtbar geworden, und zwar nicht nur als Fachkräfte, die Geburten leiten und bei jeder Geburt hinzugezogen werden müssen. Hebammen konnten sich mit ihrem eigenständigen Beruf, der fast vollständig in den Schatten der Medizin geraten war, vor allem in der außerklinischen Geburtshilfe behaupten. Wir stellen eine Erstarkung des Hebammenberufes fest, was Eltern und Kindern zugute kommt.

Viele Eltern, die sich nach enttäuschender Klinikgeburt nach einer außerklinischen Geburt erkundigten, konnten feststellen, dass es kompetente Hebammen für Hausgeburten gibt und Hebammen, die Geburtshäuser leiten mit einem Profil, das sich sehen lassen kann.
Auf unseren Seiten finden Mütter und Väter unabhängige, umfassende und individuelle Informationen, die ihnen helfen sollen, sich zu orientieren und den eigenen Weg zu finden.
GreenBirth verfolgt vor allem drei Ziele:

1. Wir informieren Eltern unabhängig und individuell, über
- verschiedene Geburtsorte wie das eigene Zuhause, Geburtshäuser, Hebammenpraxen, ambulante Klinikgeburten, hebammengeleitete und arztgeleitete Kreißsäle,
- den Unterschied zwischen empfehlenswerter Vorsorge und sonstigen medizinischen Angeboten des Gesundheitsmarktes (z. B. Ultraschall-Erinnerungsfotos, IGe-Leistungen, Pränataldiagnostik),
- Elternrechte und Kinderrechte,
- über vorteilhafte Geburtshaltungen (um die Schwerkraft zu nutzen),
- über das, was wir über das vorgeburtliche Leben unserer Kinder mittlerweile wissen,
- über eine achtsame Lebensweise,
- über unabhängige Beratungsstellen, Literatur und weitere Informationsquellen
- aktuelle Entwicklungen

2. Wir informieren Eltern über die Risiken geburtsmedizinischer Routine
Werdende Eltern können sich kaum vorstellen, in welchem Umfang Routinehandlungen in Kliniken üblich geworden sind. Wir halten das für einen Irrweg, weil jede Geburt und jedes Kind, jede Mutter und jeder Vater individuell und einzigartig sind. Seit Menschengedenken sind Frauen fähig, ihre Kinder zur Welt zu bringen. Nur in wenigen Fällen (10-15 %) ist medizinisches Eingreifen erforderlich. Das vorhandene medizinische Notfallmanagement ist sehr gut und für solche Situationen gerüstet. Laut Mutterpass wird aber bei mehr als 70 % der Frauen ein Risiko angekreuzt. Auch das ist eine Fehlentwicklung und führt dazu, dass Frauen verunsichert werden und an sich und ihrer Gebärfähigkeit zweifeln.
Die Mutter/ Eltern und nochmehr das kleine Kind sind in der Geburtssituation verletzlich. Die Geburtssituation für die allermeisten Frauen erfordert Ruhe, Zuversicht, Geduld und abwartende Kompetenz – also alles andere als eine routinierte Massenabfertigung, Arbeitsstress, Zeitdruck und technische Dauerüberwachung. Wir klären Eltern über all das auf und treten für eine Geburtsbegleitung Eins-zu-Eins (Eine Hebamme begleitet eine Frau) ein.

3. Wir informieren über Einflüsse auf Kinder vor der Geburt
Wir wissen von den Neurowissenschaften und aus therapeutischen Behandlungen, dass Kinder vor der Geburt viel mehr von den Eltern aufnehmen, als wir je ahnen konnten. Darum betonen wir einerseits die Verletzlichkeit ungeborener Kinder und andererseits die Aufgabe für Eltern, von Anfang an dem winzigen und größer werdenden Kind Nähe zu signalisieren und es zu schützen.
Mütter und Kinder brauchen Schutz vor Schadstoffen in der Luft (Smog, Tabak usw.), in der Nahrung und vor medizinischen Eingriffen, von denen sie keinen Vorteil haben.
Babys sind in elterlichen Stress einbezogen, darum sollte Mütter/Eltern schon früh für Stresssituationen (z. B. körperliche Anstrengungen, Berufsstress, Untersuchungsstress) sensibilisiert werden. Sich einmal in die verborgene Welt des kleinen Kindes einzufühlen, wird von selbst zu Vorsicht und Behutsamkeit führen.

Heute glauben viele Menschen, dass Schwangerschaft und Geburt erst durch medizinisch-technische Kontrollen sicher und beherrschbar gemacht werden können. Der Eindruck der Notwendigkeit von Kontrolle und Normierung ist jedoch ein Irrtum. Das Gegenteil ist richtig, weil jede Geburt höchst individuell ist und sich nicht in ein Schema pressen lässt. Eine Partnerschaft, die Zeugung eines Kindes, die Schwangerschaft, das Baby von Anfang an sind einzigartig und individuell. Die Rückbesinnung auf naturgemäßes Wachsen und Gedeihen von den kleinen Menschenkindern ist darum die richtige Antwort bei vielen Fragen. 

Wir laden Sie ein, in unserm Geburts-ABC zu stöbern, sich bei den Themen „Eltern stärken“ und „über die Risiken von geburtsmedizinischen Routinen“ zu informieren. Unter "Neuigkeiten" und "Termine" werden Informationen zeitnah eingestellt.
Wenn Sie etwas vermissen, melden Sie sich gern unter info(ät)greenbirth.de

                                     Irene Behrmann – Eva-Maria Müller-Markfort
                                                Gründerinnen GreenBirth e. V.