Kinder Inhaber von Menschen- und Bürgerrechten

Menschenrecht - Grundrechte wann gilt was für das Baby und seine Eltern?


Vorgeburtlich
ist das Baby von Anfang an Mitglied der menschlichen Gemeinschaft. Darum hat es auch alle damit verbundenen Rechte: Würde, Schutz, Leben, gesunde Nahrung, Hilfe in Notsituationen.

Vor allem die Mutter und ihre Familie sowie die Gesellschaft, in die ein Kind hineingeboren wird, sollen dafür sorgen, dass ihre jüngsten und darum auch verletzlichsten Mitglieder vorgeburtlichen Schutz bekommen, damit das Baby in Ruhe wachsen und zur Welt kommen kann. 

Gefährdetes Leben
Hier fallen uns sofort Situationen aus aller Welt ein, in denen der Schutz des Kindes gefährdet ist, sei es Mangelernährung, Krieg, Flucht, Naturkatastrophen oder auch ganz individuelle Unerwünschtheit, Partnerkonflikte oder die Zeugung unter Gewaltbedingungen.
Schwangere Frauen sind doppelt schutzwürdig. Sie bringen aus sich selbst Leben hervor und sind damit ein Glied in einer archaischen Reihe von Generationen von Menschen. Für das Wohlbefinden, Wachsen und eine gute Geburt eines Kindes hinein in diese Welt stehen Frauen an erster Stelle. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt in besonderer Weise für schwangere und gebärende Frauen. Frauen brauchen in dieser Situation Achtsamkeit, Schutz und Respekt. Frauen gebären kleine Mädchen und kleine Jungen, künftigen Frauen und Männer. Die Neugeborenen brauchen intensive elterliche Pflege, emotionale Nähe und naturgemäßen Umgang. Das ist unverzichtbar für die Erneuerung einer jeden Gesellschaft mit gesunden und leistungsfähigen Menschen.

Das Baby im Mutterleib besitzt Menschenrechte, für welche die Eltern treuhänderisch und die ganze Gesellschaft zuständig ist, damit diesen Rechten Raum gegeben wird. Die Geburt zeichnet sich durch die beginnenden Wehen ab. Die Rechtsprechung hat den Beginn der Wehen als Zeitpunkt des Beginns bürgerlicher Rechte für das Kind bestimmt, obwohl die Geburt des Kindes erst beendet ist, wenn auch der Mutterkuchen (Plazenta) geboren ist. 

Das Baby bekommt einen Namen, wird im Standesamt registriert, die Mutter bekommt Kindergeld und Elterngeld, der Vater kann Elternzeit nehmen usw. Alle diese Regelungen dienen dem Schutz des Kindeswohls, das nun alle bürgerlichen Rechte genießt über das "Sorgerecht" der Eltern.