Genetische Reihenuntersuchung an Neugeborenen

Das Kleingedruckte lesen, bevor sie unterschreiben  

Kurz vor oder nach Geburt ihres Kindes werden Eltern hierzulande gefragt, ob Blut aus Ferse oder Vene des Babys entnommen werden darf – zwecks Testung auf angeborene Stoffwechsel- und Hormonstörungen.
Der TAZ-Artikel vom 8.9.2012 geht der Frage nach, wozu das Blut benutzt wird. Gemäß dem Gendiagnostikgesetz (GenDG) sind genetische Blutproben unverzüglich zu vernichten - spätestens nach 3 Monaten.
"Der Beauftragte in Hamburg hatte schon vor Jahren festgestellt, dass Klinikträger zunehmend bemüht seien, ihre Gewebe-, Blut- und Datensammlungen interessierten Forschern und Arzneimittelherstellern zur Nutzung gegen Entgelt anzubieten; Blutproben, gewonnen auch beim Neugeborenenscreening, könnten so perspektivisch „als mögliche Ressource für die Genforschung dienen“."
"Wer Restblutproben länger als drei Monate aufbewahren wolle, müsse das „ausdrückliche Einverständnis“ der Eltern einholen."... Eltern sind "gefordert, die Einwilligungspapiere genau zu studieren, bevor sie diese unterschreiben oder nicht."

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