Wehenmittel ohne Zulassung

Cytotec: nicht zugelassenes Wehenmittel


Durch Zufall wurde entdeckt, dass das Mittel die Muskulatur der Gebärmutter zusammenzieht. Immer wieder erreichen uns Zuschriften von Frauen, denen das Mittel verabreicht wurde und die die enormen Wirkungen beschreiben, die von diesem Medikament ausging. Frauen, die uns schrieben, tun dies, um andere Frauen zu warnen. Sie berichten von pausenlosen Wehen (Wehensturm), kaum Zeit zum Atmen, Kontaktverlust zum Kind und zum Partner, Verzweiflung und Panik. Aufgrund dieser Zuschriften informieren wir Sie. Denken Sie daran, was Sie körperlich und seelisch erleben, erlebt auch Ihr Kind, wenn auch von innen.

Im Ernstfall würden Sie s.u. durch Unterschrift zustimmen müssen, bevor das Medikament eingesetzt werden darf. Besser ist es, wenn Sie bei der Anmeldung in der Klinik – möglichst geraume Zeit vor der Geburt - aufschreiben lassen, dass sie dieses Mittel nicht verabreicht bekommen wollen.


Unterschriftsblatt aus einer Klinik in Schleswig-Holstein (Abschrift, Original liegt GreenBirth vor)
„Geburtseinleitung mit Cytotec
Cytotec ist ein Medikament, das ursprünglich zur Therapie von Magenulcera entwickelt wurde. Dieses Medikament hat sich in zahlreichen Studien als ein sehr wirkungsvolles und sicheres Medikament zur Geburtseinleitung erwiesen und wird weltweit zu diesem Zweck eingesetzt. Bisher fehlt jedoch die offizielle Zulassung des Medikamentes für die Geburtseinleitung. Das Nebenwirkungsspektrum entspricht dem Nebenwirkungsspektrum der zur Geburtseinleitung zugelassenen Medikamente (Prostaglandin E2). Mögliche Nebenwirkungen können sein: Übelkeit, Erbrechen und Durchfall oder eine zu hohe Wehenfrequenz. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall treten jedoch meist nur bei sehr viel höheren Dosierungen auf.
Ich bin über die möglichen Nebenwirkungen und über die fehlende Zulassung des Medikamentes aufgeklärt und ausdrücklich mit einer Geburtseinleitung mit Cytotec einverstanden.“


(Datum, Unterschrift)