Herztonmessung Hörrohr, Ultraschall: Dopton und CTG

Herztöne – Das Baby lebt

Achtung! Die Rechtslage zum Gebrauch von Ultraschall während der Schwangerschaft hat sich geändert. ÄrztInnen und allen anderen Personen ist es untersagt, Ultraschall an ungeborenen Kindern anzuwenden, wenn keine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Damit wird das Baby-Fernsehen – als private oder Ige-Leistung – zur Ordnungswidrigkeit, ebenso wie CTG-Messungen und Dopton-Anwendungen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit folgt der Empfehlung der Strahlenschutzkommission (SSK) und stellt den Verbraucherschutz über die wirtschaftlichen Interessen von Ultraschall-AnwenderInnen.
Im Rahmen ärztlicher Schwangerenbegleitung werden weiterhin die drei sog. „Basisultraschalluntersuchungen“ angeboten. Die Eltern entscheiden, ob sie ihr Kind mit Ultraschall untersuchen lassen wollen oder nicht.
Genaueres erfahren Sie in dieser Presseerklärung

Das Pinard-Hörrohr wird überwiegend von Hebammen benutzt. Es erfordert Erfahrung. Der Herzschlag des Babys kann erst ab ca. der 25. Woche von der Hebamme gehört werden. Für die Mutter sind die Herztöne ihres Babys nicht hörbar. Manche Hebammen benutzen inzwischen ein Dopton-Gerät, bei dem ab ca. der 12. Woche der Herzschlag abgehört werden kann. Das Dopton arbeitet mit Ultraschall.

In Arztpraxen wird regelmäßig das CTG (Cardiotokogramm) zum Abhören der kindlichen Herztöne eingesetzt. Auch das CTG ist ein Gerät, das mit Ultraschall arbeitet. Ultraschall ist umstritten. Ein Beweis der Unschädlichkeit liegt nicht vor. Gemäß den Mutterschaftsrichtlinien wird die Herztonüberwachung per CTG erst ab dem errechnetem Geburtstermin (ET) empfohlen. Diese Empfehlung wird missachtet.

Auf dem Gesundheitsmarkt werden Dopton-Geräte zur Selbstanwendung angeboten. Wir raten dringend vom Gebrauch dieser Geräte ab.

GreenBirth: Untersuchungen mit Ultraschall gehören in die Hände geschulten medizinischen Personals und sollten nur aufgrund einer medizinischen Indikation (Notwendigkeit) durchgeführt werden. Nachteilige/schädigende Wirkungen auf das Kind sind nicht auszuschließen. Wir verweisen auf Studien zum Ultraschall im Geburts-ABC.