USA Experten raten zu weniger Eingriffen

... bei spontan gebärenden Frauen mit niedrigem Risiko

Das angesehene "American College of Obstetricians and Gynecologysts on Obstetric Practice" rät zur Begrenzung geburtsmedizinischer Eingriffe. Insbesondere bei Frauen mit Spontangeburten und geringer Wahrscheinlichkeit auf Probleme bei der Geburt sind Interventionen nur von begrenztem oder unklarem Nutzen.

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Die kontinuierliche CTG-Überwachung hat keinerlei Vorteile. Es wird empfohlen, Entscheidungen im Zweifelsfalle gemeinsam mit der Gebärenden zu treffen. Keine routinemäßigen kontinuierlichen Infusionen für spontangebärende Frauen. Frauen sollten ihre Geburtsposition frei wählen können. Geburtshelfer und -mediziner sollten in interventionsarmer Begleitung von spontangebärenden Frauen mit geringer Wahrscheinlichkeit auf Komplikationen ausgebildet sein. In bestimmten Phasen der Geburt wird zu Pausen von 1 - 2 Stunden Dauer geraten. Der gebärenden Frau sollten Kontakt und Unterstützung angeboten werden. Massagen und Aufenthalt im Wasser werden als wohltuend und nützlich angesehen. Es wird zu einer emotionalen 1 : 1 Betreuung geraten. Erfahrungsgemäß führt das zu Fortschritten während der Geburt. Der Sinn einer routinemäßigen Sprengung der Fruchtblase wird in Frage gestellt................. u.v.m.

Wir werten diesen Bericht als ein Signal aus den USA, das eine Entwicklung in die richtige Richtung anzeigt.
Den gesamten Text ins Deutsche zu übersetzen, sprengt den Rahmen unserer Möglichkeiten. Dafür bitten wir um Verständnis.

The American College of Nurse–Midwives and the Association of Women’s Health, Obstetric and Neonatal Nurses endorse this document. This Committee Opinion was developed by the American College of Obstetricians and Gynecologists’ Committee on Obstetric Practice, in collaboration with American College of Nurse–Midwives’ liaison member Tekoa L. King, CNM, MPH, and College committee members Kurt R. Wharton, MD, Jeffrey L. Ecker, MD, and Joseph R. Wax, MD.

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