Ultraschall bringt Neurone auf Irrwege

Tierversuche nicht links liegen lassen

Achtung! Die Rechtslage zum Gebrauch von Ultraschall während der Schwangerschaft hat sich geändert. ÄrztInnen und allen anderen Personen ist es untersagt, Ultraschall an ungeborenen Kindern anzuwenden, wenn keine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Damit wird das Baby-Fernsehen - als private oder Ige-Leistung - zur Ordnungswidrigkeit, ebenso wie CTG-Messungen und Dopton-Anwendungen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit folgt der Empfehlung der Strahlenschutzkommission (SSK) und stellt den Verbraucherschutz über die wirtschaftlichen Interessen von Ultraschall-AnwenderInnen. Den Eltern werden im Rahmen ärztlicher Schwangerenbegleitung weiterhin die drei sog. „Basisultraschalluntersuchungen“ angeboten. Sie entscheiden, ob sie dieses Angebot annehmen möchten oder nicht.
Genaueres erfahren Sie in dieser Presseerklärung

 

In Tierversuchen ist nachgewiesen worden, dass Neuronen (Nerven- bzw. Hirnzellen) nicht dorthin wanderten, wo sie hingehören. Ultraschallwellen rufen nachweislich messbare Vibrationen hervor, die Wärme erzeugen. Ihre mechanische Wirkung führt zur Bildung von sog. Cavitationen (cavitare = aushöhlen).

Ultraschall ist nicht Vorsorge, sondern Teil der Pränataldiagnostik. Vorsorge und Pränataldiagnostik sind für Eltern nicht verpflichtend. Wir raten insbesondere  bei "Screenings" (Reihenuntersuchungen) zur Vorsicht, da sie ohne individuelle Indikation (Heilanzeige) angeboten, angeraten und durchgeführt werden.

Ärzteblatt warnt