Abnabeln nach Auspulsieren

... für einen sanften Übergang in die Lungenatmung

Aus der befruchteten Eizelle keimen die Fruchtblase, die Plazenta und das kleine Kind selbst. Eine komplette Einheit, die neun Monate für das Kind lebensnotwendig ist. Ohne dieses Blut, das von der Plazenta in die Nabelschnur gelangt, wäre das Baby nicht neun Monate lebensfähig. Es hat eine eigene Blutgruppe, die sich vom Blut der Mutter meistens unterscheidet. Auch die Plazenta, die Nabelschnur selbst und die Fruchtblase sind Teil einer Ganzheit, die das Leben des Kindes garantieren und Teil von ihm selbst sind.
Früher war es Unwissenheit, wenn Menschen zu früh abnabelten. Sie könnten aus Beobachtungen in der Tierwelt wissen, dass es insbesondere beim Übergang in die Lungenatmung von gravierender Bedeutung ist, dass dieser Prozess ungestört verläuft.
Die Atmungsumstellung ist physiologisch höchst komplex. Z.B. muss der Blutkreislauf ab der Lungenatmung genau umgekehrt vonstattengehen, wie vor der Geburt. Das wird vegetativ (vom unwillkürlichen Nervensystem) gesteuert. Jeglicher Zeitdruck, jeglicher Eingriff in diesen Übergang, der kurz oder länger dauern kann, hat Auswirkungen auf den Umstellungsprozess der Babys auf die Lungenatmung.

Erasmus Darwin 1731-1802, Arzt, Wissenschaftler (Großvater von Charles Darwin): “Eine weitere Sache, die sehr schädlich für das Kind ist, ist das zu frühe Abbinden und Durchtrennen der Nabelschnur. Dies sollte nicht nur unterlassen werden, bis das Kind zum wiederholten Male geatmet hat, sondern bis jegliche Pulsation in der Nabelschnur endet. Andernfalls wird das Kind so viel schwächer sein als es sein sollte, und dementsprechend würde ein Teil des Blutes in der Placenta verbleiben, der für das Kind bestimmt ist.”Zoonomia, 1801; Vol. III page 321
Darwin war einer der ersten Ärzte, dessen Engagement für eine physiologisch sinnvolle (naturgemäße) Abnabelung dokumentiert ist.
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