Babys fühlen

Gefühle gehören zum menschlichen Leben. Manchmal wissen wir nicht, wodurch sie ausgelöst werden. Bei äußeren Ereignisse können wir erleben, wie Gefühle schlagartig unsere Stimmung verändern.

In der Schwangerschaft ist es gut zu wissen, dass sich alle Gefühle, die die Mutter hat, dem ungeborenen Kind mitteilen. Freut sich die Mutter, werden entsprechende Hormone ausgeschüttet, die durch das Blut zum Baby gelangen. Genauso ist es bei Ärger, Angst, Stress oder Trauer. Das Baby schwingt immer mit seiner Mutter mit. Es ist nicht sinnvoll, sich die eigenen Gefühle verbieten zu wollen, um das Baby zu schonen. Schwierige Stimmungslagen gehören zum menschlichen Leben genauso wie Glücksgefühle oder Streitigkeiten.

Was Sie tun können: Gehen Sie so bewusst wie möglich mit Gefühlen um. Wenn Sie als werdende Mutter z.B. beruflichen Stress erlebt haben, erklären Sie Ihrem Kind, dass Sie Stress bei der Arbeit hatten und dass der mit ihm nichts zu tun hat. Sie können Ihrem Baby etwas "erkären", indem Sie innerlich mit ihm sprechen. Ungeborene Kinder reagieren auf beruhigende Stimmen und Informationen. Bei Stress schaffen Sie für sich und für Ihr Kind einen Ausgleich, indem Sie sich entspannen. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihr ungeborenes Kind zu spüren und wieder zur Ruhe zu kommen.

Vermeiden Sie anhaltenden Lärm, stressige Veranstaltungen und anstrengende Menschen, und hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Wir raten zu einer sinnvollen Schwangerschaftsvorsorge und zu sparsamster Inanspruchnahme von Pränataldiagnostik, Screenings (Reihenuntersuchungen) und selbst zu zahlenden Ige-Leistungen. Vermeiden Sie Untersuchungen, die Ihnen widerstreben. Längere Zeiten des Wartens auf ein Untersuchungsergebnis belasten Sie und Ihr Kind gefühlsmäßig und können Ihre Bindung zum Kind stören.