Bündnis gegen Bluttest

Widerstand gegen Bluttest als Regel-Kassenleistung

Bei einem Bluttest als Kassenleistung für schwangere Frauen fürchten Menschen mit angeborener oder erworbener Beeinträchtigung, dass dies zu einem gesellschaftlich kälteren Klima führen würde. Im April wird der Deutsche Bundestag über diese ethisch höchst wichtige Frage diskutieren. Wie soll der politische Rahmen aussehen, in dem einem ungeborenen Kind das Recht auf Leben erlaubt oder verweigert werden kann? Ein Bluttest auf Krankenkassenkosten, so die Befürchtung vieler Menschen, würde den Druck auf schwangere Frauen und werdende Väter zur Abtreibung von erwünschten Kindern beträchtlich erhöhen. Die Tatsache, dass Bluttests mittlerweile über mindestens zwanzig später auftretende mögliche Krankheiten Wahrscheinlichkeits-Aussagen machen können, lässt ahnen, welchen Belastungen werdende Eltern künftig ausgesetzt sein würden. 

Der Aufruf von 150 ParlamentarierInnen: "Wie weit wollen wir gehen?" umreißt den ethischen Rahmen dieser bedeutenden Frage.

Stellungnahme GreenBirth
Stellungnahme einer Gruppe der ISPPM (Internationalen Gesellschaft für Prä- und Perinatale Psychologie und Medizin)
Stellungnahme mehrerer Verbände im Ärzteblatt