Hebammenwissenschaften positionieren sich

Akademisierung des Hebammenberufs erforderlich

Die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaften (DGHWi) kann auf einen wirklichen Erfolg zurückblicken. Die Akademisierung der Hebammen ist beschlossene Sache. Akademisierung bedeutet, der Beruf der Hebamme wird künftig auch einen wissenschaftlichen Zweig haben. Damit wird sichergestellt, dass Themen, welche die Berufsausübung betreffen, von dieser Berufsgruppe selbst beforscht werden können. Dass darüberhinaus damit eine berufliche Begegnung auf Augenhöhe und damit eine bessere Kooperation zwischen ÄrztInnen und Hebammen erzielt werden kann, steht außer Frage.

Dass zurzeit die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) einer Akademisierung Skepsis bis Ablehnung entgegen bringt, ändert nichts an der Tatsache, dass es unerlässlich ist, dass Hebammen auch für wissenschaftliche Aufgaben qualifiziert werden. Die Stellungnahme der DGHWi geht auf wichtige Aspekte ein, die nicht nur für Hebammen sondern auch für interessierte Eltern wichtig sind. 

Die Stellungnahme der DGHWi ist eine Replik auf ein Interview mit einem Interessenvertreter der DGGG im "Ärzteblatt" vom 18.4.2019.